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Sonnenbedingte Knitterfältchen: Kommt eine Faltenunterspritzung infrage?

Hautschimmer Redaktion|
Saskia Heer

Ihre ärztliche Ansprechpartnerin

Dieser Artikel stammt von der Hautschimmer Redaktion. Für eine persönliche Beratung zu Ihrem Behandlungswunsch ist Saskia Heer Ihre Ansprechpartnerin.

Saskia Heer ist approbierte Ärztin mit Tätigkeitsschwerpunkt ästhetische Medizin. Ihr Medizinstudium absolvierte sie an der Charité — Universitätsmedizin Berlin. Sie bildet sich regelmäßig in Injektionstechniken, Anatomie und Komplikationsmanagement fort.

Mitglied der Ärztekammer Brandenburg und Bayern

Sie haben im Spiegel feine Knitterfältchen bemerkt, vielleicht auf den Wangen oder seitlich im Gesicht, und führen sie auf viele Sommer zurück. Jetzt stellt sich die Frage: Kommt dafür eine Faltenunterspritzung infrage? Die kurze Antwort lautet: nicht automatisch. Die Beschreibung „sonnenbedingt“ ist ein Hinweis auf eine mögliche Ursache, aber noch keine Begründung für eine bestimmte Methode. Ob eine Unterspritzung zu Ihrem Hautbild und Ihrem Ziel passt, klärt sich erst im persönlichen Gespräch mit ärztlicher Untersuchung.

Warum „sonnenbedingt“ noch keine Methode begründet

Falten im Gesicht haben nicht eine einzige Ursache. Jahrelange UV-Strahlung durch Sonne oder Solarium kann die Haut schädigen und die natürliche Faltenbildung beschleunigen; solche aktinischen Falten zeigen sich als Knitterfältchen vor allem im Gesicht, am Hals und an den Händen (DGBT). Daneben gibt es Falten, die durch Muskelbewegung entstehen, und Falten, die mit nachlassender Gewebefestigkeit und Schwerkraft zusammenhängen.

Die Alterung des Gesichts wird als Kombinationsgeschehen beschrieben, bei dem viele Aspekte zusammenwirken (DGBT). Genau deshalb reicht die Selbstbeschreibung nicht: Was Sie als „Sonnenfältchen“ wahrnehmen, muss angeschaut und eingeordnet werden, bevor überhaupt über eine Nadel gesprochen wird.

Drei Faltenarten, drei unterschiedliche Ansätze

UV-bedingte Knitterfältchen

Hier ist die Hautstruktur selbst betroffen: Besonders UVA-Strahlen setzen in der Lederhaut Prozesse in Gang, die zum allmählichen Verlust des tragenden Bindegewebsfaser-Skeletts und der wasserbindenden Grundsubstanz führen (DGBT). Fragen Sie deshalb im Gespräch, welchen Teil Ihres Hautbildes die vorgeschlagene Behandlung verändern soll und welche Erwartungen dafür begründet sind. Besprechen Sie auch, welches Ergebnis bei Ihrem konkreten Hautbild erwartet werden kann und worauf diese Einschätzung beruht.

Mimische Falten

Mimische Falten sind die Folge aktiver Muskelbewegung im Gesicht (DGBT). Botulinumtoxin entspannt die behandelten Muskeln vorübergehend, wodurch feine Linien und Falten zurückgehen können (AAD). Welcher Befund bei Ihnen dafür spricht, dass eine Muskelentspannung zum gewünschten Ergebnis beitragen könnte, gehört in die Untersuchung.

Schwerkraftfalten

Wenn Gewebe nachlässt und absinkt, entstehen Falten wie die Nasolabialfalte. Schwerkraftfalten können mit Hyaluronsäure unterpolstert werden (DGBT). Ob eine in Ruhe sichtbare Linie bei Ihnen tatsächlich auf Volumenverlust zurückgeht, ist eine Frage der Untersuchung, nicht der Selbsteinschätzung.

Botulinumtoxin und Filler setzen also an unterschiedlichen Ursachen an. Welches Verfahren, ob überhaupt eines und in welchem Umfang – das folgt aus dem Befund, nicht aus dem Wunsch nach „weniger Fältchen“.

Was vor einer Entscheidung geklärt werden sollte

Für die Beratung zu Botulinumtoxin gilt: Ob die Behandlung das gewünschte Ergebnis erreichen kann, wird unter Berücksichtigung von Hautzustand, Alter und allgemeiner Gesundheit beurteilt (AAD). Nehmen Sie deshalb Ihren konkreten Veränderungswunsch mit ins Gespräch: Stört Sie die Textur der Haut, eine bestimmte Linie oder eher ein müder Gesamteindruck?

Zur Beratung zu Botulinumtoxin gehören außerdem Angaben zu allen Medikamenten einschließlich Schmerzmitteln und Blutverdünnern, zu Nahrungsergänzungsmitteln, zu einer bestehenden oder geplanten Schwangerschaft sowie zu früheren Operationen und ästhetischen Behandlungen (AAD). Bei Fillern rät das BfArM, sich vor jeder Behandlung detailliert über die Einzelheiten des Behandlungsprozesses und über individuelle Risiken aufklären zu lassen (BfArM). Fragen Sie umgekehrt, welche Befunde bei Ihnen für einen UV-Anteil, einen mimischen Anteil oder eine Volumenkomponente sprechen und welchen Teil Ihres Wunsches eine Behandlung überhaupt erreichen könnte.

Erwartungen klären – und der Weg ohne Behandlung

Nicht jeder Wunsch lässt sich mit einer Injektion angehen, und nicht jede Erwartung ist begründet. Bitten Sie darum, dass Ihnen erklärt wird, welcher Teil Ihres Anliegens mit der vorgeschlagenen Methode verändert werden soll, welcher nicht und woher diese Einschätzung stammt. Wer Ihnen ohne Untersuchung ein bestimmtes Ergebnis zusagt, hat diese Fragen übersprungen.

Daraus folgen zwei legitime Wege neben der Behandlung: Sie können sich nach dem Gespräch gegen eine Unterspritzung entscheiden, weil das erwartbare Ergebnis den Aufwand für Sie nicht rechtfertigt. Oder Sie holen zunächst eine unabhängige dermatologische Beurteilung ein, die auch Verfahren jenseits der Unterspritzung einordnet. Beides ist kein Scheitern, sondern eine informierte Entscheidung.

Risiken getrennt betrachten

Botulinumtoxin

Nach Botulinumtoxin-Injektionen können Schwellungen, Rötungen, Schmerzen und Blutergüsse auftreten; selten kommt es zu einer vorübergehend hängenden Braue oder einem hängenden Lid, sehr selten zu Problemen beim Atmen, Schlucken oder Sprechen (AAD). Die Häufigkeitsbezeichnungen stammen aus einer allgemeinen US-amerikanischen Patienteninformation der AAD, nicht aus einer deutschen präparatespezifischen Risikoschätzung, und ersetzen nicht die Aufklärung zum konkret vorgeschlagenen Präparat.

Filler

Zu den frühen Komplikationen von Fillern zählen lokale Entzündungen, Schwellungen und Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen; als Spätkomplikationen werden vor allem eine Verlagerung des Materials und Granulombildungen beschrieben (BfArM). Ein Gefäßverschluss durch Fillermaterial ist selten, aber schwerwiegend; er kann zum Absterben von Gewebe und bis zum vollständigen Verlust des Sehvermögens führen (BfArM). Wer nach einer Fillerinjektion Sehstörungen bemerkt, sollte unverzüglich die behandelnde Ärztin, den behandelnden Arzt oder eine medizinische Notfalleinrichtung aufsuchen.

Das BfArM empfiehlt, Fillerbehandlungen ausschließlich durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal durchführen zu lassen, weil dies die gesundheitlichen Risiken reduzieren kann (BfArM). Kommt es zu einer Fillerembolie, kann eine schnelle und adäquate Behandlung das Risiko bleibender Schäden verringern, aber nicht gänzlich ausschließen (BfArM). Lassen Sie sich die Risiken genau der Behandlung erklären, die für Sie vorgeschlagen wird – ein allgemeiner Überblick wie dieser ersetzt die persönliche ärztliche Aufklärung nicht.

Nachsorge vor der Zusage klären

Fragen Sie vor der Entscheidung, nicht danach: Erhalten Sie schriftliche Nachsorgehinweise? Wird eine Kontrolle vereinbart? Wer ist bei Beschwerden erreichbar, und bei welchen Warnzeichen sollen Sie sofort medizinische Hilfe suchen? Klare Antworten auf diese Fragen sagen viel über die Sorgfalt einer Praxis – und sie geben Ihnen Sicherheit für den Fall, dass etwas nicht wie erwartet verläuft.

Kosten in Neumarkt i.d.Opf.

Bei Hautschimmer in Neumarkt i.d.Opf. kostet eine separate Beratung laut aktueller Preisseite 75 Euro; bei einer anschließenden oder späteren Behandlung ist dieser Betrag laut Preisseite anrechenbar. Fragen Sie bei der Terminplanung, wie Beratung und eine gegebenenfalls folgende Behandlung zeitlich organisiert werden.

Vor einer Behandlung erhalten Sie eine individuelle schriftliche Kostenaufstellung; die ärztliche Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Welche Kosten für eine mögliche Behandlung Ihrer Knitterfältchen entstehen würden, erfahren Sie aus dieser Aufstellung. Alle Preisangaben sind unverbindliche Orientierung.

Ihr Entscheidungscheck

Drei Fragen, bevor Sie zusagen:

  • • Ist mein Ziel konkret genug beschrieben, und wurde mir gesagt, welcher Teil davon realistisch erreichbar ist?
  • • Habe ich die Grenzen und die wesentlichen Risiken der vorgeschlagenen Methode verstanden?
  • • Fühle ich mich frei, auch Nein zu sagen oder erst eine zweite Meinung einzuholen?
  • Wenn Sie diese Fragen im Gespräch klären möchten, berät Saskia Heer, approbierte Ärztin, am Hautschimmer-Standort Neumarkt i.d.Opf. in der Bahnhofstraße 15, 1. OG. Einen Online-Beratungstermin wählen Sie im Buchungskalender für Neumarkt; verfügbare Zeiten stehen ausschließlich dort. Einen Überblick über das Leistungsspektrum finden Sie auf der Seite Behandlungen. Auch der Verzicht auf eine Unterspritzung ist eine mögliche Entscheidung.

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    Hautschimmer Neumarkt i.d.Opf

    Bahnhofstraße 15, 92318 Neumarkt i.d.Opf. Ärztin Saskia Heer — approbiert, Charité Berlin. Einzugsgebiet: Nürnberg, Regensburg, Amberg, Parsberg, Berching, Freystadt.

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    Berlin / Brandenburg

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    Bahnhofstraße 8, 15711 Königs Wusterhausen. Direkt vor den Toren Berlins. Einzugsgebiet: Berlin-Süd, Brandenburg, Potsdam.

    Alle Behandlungen werden persönlich von Ärztin Saskia Heer durchgeführt.

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