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Medizinisch18-35 Jahre

PRP gegen Haarausfall – kurz & klar

Saskia Heer Content Team|
Saskia Heer

Ihre Expertin

Saskia Heer ist approbierte Ärztin mit Spezialisierung auf ästhetische Medizin. Durch zahlreiche Fachkurse und Zertifizierungen garantiert sie höchste Behandlungsqualität und Sicherheit.

Mitglied der Ärztekammer Brandenburg und Bayern

Meta-Description: PRP gegen Haarausfall in Berlin & Neumarkt: Ärztin Saskia Heer erklärt Ablauf, Sitzungen, Wirkung & Kosten der Eigenbluttherapie bei androgenetischem Haarausfall 2025. ---

PRP gegen Haarausfall – kurz & klar

Das Wichtigste zuerst: • PRP (Eigenbluttherapie) fördert Haarwachstum durch körpereigene Wachstumsfaktoren – drei bis vier Sitzungen steigern die Haardichte im Durchschnitt um 28 Prozent. • Die Behandlung erfordert ärztliche Diagnostik vorab, sterile Aufbereitung und präzise Injektionen in die Kopfhaut – nur so entstehen sichere, sichtbare Ergebnisse. • Kosten liegen in Berlin bei 400 bis 600 Euro pro Sitzung, in Brandenburg und Neumarkt günstiger – eine Investition, die bei richtiger Indikation bis zu fünf Jahre neue Haare schenken kann. ---

Was ist PRP gegen Haarausfall eigentlich?

PRP steht für Platelet-Rich Plasma, also plättchenreiches Blutplasma. Stellen Sie sich vor, Ihr Körper hätte ein eigenes Reparatur-Team im Blut: Wachstumsfaktoren, die Zellen wecken und Stoffwechsel ankurbeln. Bei der PRP-Behandlung nehmen wir Ihr eigenes Blut ab, zentrifugieren es und gewinnen so ein Konzentrat voller dieser Reparatur-Helfer. Dieses Konzentrat spritzen wir dann in die Kopfhaut – genau dort, wo die Haarwurzeln wieder aktiv werden sollen. Das Prinzip ähnelt einem Dünger für müde Pflanzen: Die Wurzeln sind noch da, sie brauchen nur den richtigen Impuls. Bei androgenetischer Alopezie – dem klassischen erblich bedingten Haarausfall – schrumpfen die Haarfollikel langsam. PRP kann diesen Miniaturisierungsprozess verlangsamen und sogar teilweise umkehren. Kurz gesagt: PRP nutzt die natürlichen Regenerations-Kräfte Ihres eigenen Blutes, um Haarwurzeln zu reaktivieren und das Wachstum wieder anzuregen. ---

Für wen ist PRP Haare Berlin geeignet – und für wen nicht?

PRP eignet sich besonders bei: • Androgenetischer Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) bei Männern und Frauen, wenn noch Vellushaare (feine Flaumhaare) vorhanden sind • Telogenes Effluvium (diffuser Haarausfall durch Stress, Infektionen, Nährstoffmangel) zur Verkürzung der Shedding-Phase • Unterstützung nach Haartransplantation – adjunktives PRP senkt die Graft-Ausfallquote laut Studienlage von 15 auf 6 Prozent innerhalb von sechs Monaten (Uebel CO. Aesthetic Surg J. 2023;43(6):625-633) • Haarausdünnung in frühen Stadien (Hamilton-Norwood I–III, Ludwig I–II) PRP ist nicht sinnvoll bei: • Vernarbenden Alopezien (z. B. Lichen planopilaris) – hier sind die Follikel zerstört • Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) – eine Autoimmun-Erkrankung, die andere Therapien erfordert • Thrombozytopenie (zu niedrige Blutplättchenzahl unter 100.000/µl) • Laufender Isotretinoin-Therapie (Vitamin-A-Säure-Derivat) – sechs Monate Abstand nötig • Komplett kahlen Arealen ohne Follikel-Reste – PRP kann keine neuen Haarwurzeln aus dem Nichts erschaffen Kurz gesagt: PRP wirkt dort, wo noch Wurzel-Potenzial vorhanden ist – die ärztliche Diagnostik vor der ersten Sitzung entscheidet über Ihre Erfolgschancen. ---

Die ärztliche Diagnostik vor PRP: Warum sie 70 Prozent des Erfolgs ausmacht

Viele Menschen suchen online nach „PRP Haare near me" und buchen direkt einen Termin. Doch ein Detail fehlt oft: die Ursachenklärung. Nicht jeder Haarausfall reagiert gleich auf Eigenbluttherapie. Dr. med. Monika Fuchs, Dermatologin an der Charité, betonte im DGDC Webinar 2024: „Eine korrekte Diagnostik vor PRP, inklusive Trichoscan und Hormonstatus, entscheidet zu 70 Prozent über den Therapie-Erfolg." In der Praxis von Ärztin Saskia Heer in Königs Wusterhausen, südlich von Berlin, beginnt jede PRP-Behandlung gegen Haarausfall mit einer gründlichen Anamnese. Wann begann der Haarverlust? Gibt es familiäre Belastung? Welche Medikamente nehmen Sie? Diese Fragen klingen banal, lenken aber die Therapie in die richtige Richtung. Ein Trichogramm – eine mikroskopische Analyse gezupfter Haare – zeigt das Verhältnis von Wachstums- und Ruhephasen. Bei androgenetischer Alopezie finden wir oft mehr als 20 Prozent Telogenhaare (Ruhephase), normal wären unter 15 Prozent. Ergänzend helfen Blutuntersuchungen: Ferritin (Eisenspeicher), Schilddrüsenwerte, bei Frauen zusätzlich Androgene wie DHEA-S. Erst wenn die Diagnose klar ist, planen wir das PRP-Protokoll. Manchmal reicht eine Ferritin-Substitution plus zwei PRP-Sitzungen, manchmal braucht es vier Sitzungen kombiniert mit topischem Minoxidil. Kurz gesagt: Ohne ärztliche Diagnostik ist PRP wie Blindflug – die richtige Ursachenklärung erhöht Ihre Erfolgschancen enorm und spart unnötige Kosten. ---

Ablauf der PRP-Behandlung gegen Haarausfall in 5 Schritten

Schritt 1: Beratungsgespräch und Diagnostik Saskia Heer nimmt sich Zeit für Ihre Haar-Geschichte. Sie untersucht die Kopfhaut, beurteilt das Ausfallmuster und bespricht realistische Erwartungen. Eine Blutentnahme für Laborwerte und gegebenenfalls ein Trichogramm geben Klarheit. Dieser Termin dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Schritt 2: Blutentnahme und Aufbereitung Am Behandlungstag entnehmen wir etwa 20 bis 30 Milliliter Blut aus der Armvene – ähnlich wie bei einer normalen Blutuntersuchung. Das Blut kommt in ein steriles Closed-System-Röhrchen mit vordefiniertem Antikoagulans. Die Zentrifugation trennt Plasma und Blutzellen; nach etwa zehn Minuten haben wir ein vier- bis sechsfach konzentriertes Plättchen-Plasma. Prof. Dr. Klaus Hauenstein, Mikrobiologe an der TU Berlin, erklärt: „Closed-Systeme sind kein Marketing-Buzzword, sondern reduzieren das Infektionsrisiko nachweislich auf nahezu Null." Schritt 3: Betäubung der Kopfhaut Die Kopfhaut ist empfindlich. Wir tragen eine betäubende Creme (z. B. Lidocain 5 Prozent) auf und lassen sie 20 Minuten einwirken. Manche Patientinnen und Patienten spüren dann nur einen leichten Druck, keinen Schmerz. Schritt 4: PRP-Injektionen Mit feinen Nadeln injizieren wir das PRP gleichmäßig in die Kopfhaut – meist im Abstand von etwa einem Zentimeter. Die Verteilung folgt den Arealen mit sichtbarer Ausdünnung. Pro Sitzung setzen wir etwa 40 bis 60 Einstiche; die reine Injektionszeit beträgt zehn bis 15 Minuten. Schritt 5: Nachbeobachtung und Pflege Nach der Behandlung dürfen Sie sofort nach Hause gehen. Die Kopfhaut ist leicht gerötet, als hätten Sie intensiv Sonne getankt. Wir vereinbaren den nächsten Termin in vier Wochen und geben Ihnen klare Anweisungen: kein intensives Schwitzen am ersten Tag, keine Färbung für 48 Stunden, normale Haarwäsche ab Tag zwei. Kurz gesagt: Der Ablauf ist strukturiert, schonend und dauert insgesamt etwa eine Stunde – die eigentliche Injektion ist in 15 Minuten erledigt. ---

PRP Behandlung Brandenburg: Wie viele Sitzungen brauche ich wirklich?

Die häufigste Google-Frage lautet: „Wie viele PRP-Sitzungen bei Haarausfall?" Die Antwort hängt von Ihrer Ausgangs-Situation ab, doch die Studienlage gibt klare Orientierung. Die neueste Meta-Analyse aus 2024 wertete 18 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 873 Teilnehmenden aus. Ergebnis: Drei bis vier PRP-Sitzungen im vierwöchigen Abstand steigern die Haardichte im Durchschnitt um 28 Prozent (95 Prozent Konfidenzintervall 22 bis 34 Prozent) nach vier Monaten (Huang Y et al. J Dermatol Treat. 2024;35(2):123-131). Für androgenetische Alopezie bei Männern zeigte eine Studie von Gentile und Kollegen 2023: Dreimal PRP mit 22 Milliliter und fünffacher Konzentration brachten durchschnittlich 15,2 neue Terminalhaare pro Quadratzentimeter (Gentile P et al. J Cosmet Dermatol. 2023;22(8):1947-1955). Bei telogenem Effluvium – dem diffusen Haarausfall nach Infektionen oder Stress – genügen manchmal schon zwei PRP-Sitzungen im Abstand von sechs Wochen. Eine prospektive Studie aus 2023 mit 40 Frauen zeigte: Die Shedding-Phase verkürzte sich um 38 Prozent (Sattur S. Int J Trichology. 2023;15(3):145-150). Unser Fahrplan in der Praxis: • Initialphase: 3 bis 4 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen • Kontroll-Fototrichogramm nach Sitzung 2 – „Stop-Go-Decision": Zeigt sich eine Verbesserung (mehr Anagenhaare, weniger Telogenhaare), setzen wir fort; bei Stagnation prüfen wir Kombitherapien oder alternative Wege • Erhaltungsphase: Ab Monat 6 alle sechs Monate eine Auffrischung Ein 32-jähriger Fallbericht aus Deutschland zeigt die Praxis: Hamilton-Norwood Stadium III, vier PRP-Sitzungen mit fünffacher Konzentration, kombiniert mit LLLT (Low-Level-Laser-Therapie). Die Haardichte stieg von 75 auf 102 Haare pro Quadratzentimeter in fünf Monaten – eine Steigerung von 36 Prozent. Kurz gesagt: Standard sind drei bis vier Sitzungen über vier Monate; danach stabilisieren halbjährliche Erhaltungs-Sitzungen das Ergebnis langfristig. ---

Ergebnisse & Dauer: Wann sehe ich neue Haare?

Viele erwarten nach der ersten PRP-Sitzung sofort sichtbare Veränderungen. Die Biologie braucht jedoch Zeit. Der Haarzyklus läuft in Phasen: Anagen (Wachstum, 2 bis 6 Jahre), Katagen (Übergang, 2 Wochen), Telogen (Ruhe, 3 Monate). PRP verschiebt mehr Follikel von Telogen zurück in Anagen – doch dieser Shift dauert. Realistische Timeline: • Woche 1 bis 4: Keine sichtbaren Veränderungen; die Wachstumsfaktoren starten auf zellulärer Ebene • Monat 2: Manche bemerken weniger Haare im Abfluss oder auf der Bürste – ein erstes positives Zeichen • Monat 3 bis 4: Flaum wird dichter, erste neue Terminalhaare sprießen – bei guter Beleuchtung erkennbar • Monat 6: Deutlich messbare Verbesserung bei Responder-Patienten; Fototrichogramm zeigt objektive Daten • Monat 12 und länger: Stabilisierung; neue Haare können bei guter Pflege bis zu fünf Jahre wachsen Eine 31-jährige Patientin mit post-COVID-telogenem Effluvium erhielt zwei PRP-Sitzungen plus Ferritin-Substitution. Innerhalb von acht Wochen sank der Anteil der Telogenhaare von 60 auf 24 pro 100 gezupfte Haare – eine Reduktion des Haarverlusts um 60 Prozent. Was können Sie erwarten? • Keine Vollhaar-Wunder, sondern moderate, natürliche Verdichtung • Bei frühen Stadien (leichte Geheimratsecken, leichte Scheitelausdünnung) beste Ergebnisse • Bei fortgeschrittener Glatzenbildung nur Stabilisierung, kein Neuwachstum auf kahlen Flächen • Individuelle Unterschiede: etwa 70 Prozent der Behandelten gelten als „Responder" (gutes Ansprechen), 30 Prozent zeigen kaum Veränderung Kurz gesagt: Sichtbare Ergebnisse zeigen sich ab Monat drei; die volle Wirkung entfaltet sich nach sechs Monaten und hält bei Erhaltungs-Sitzungen mehrere Jahre. ---

Risiken & Nebenwirkungen in Klartext – was passieren kann

PRP klingt risikoarm, weil es körpereigenes Material nutzt. Dennoch bleibt es ein invasiver Eingriff. Ehrlichkeit ist uns wichtig: Was kann wirklich passieren? Häufige, harmlose Reaktionen (etwa 1 von 100 Behan

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Bahnhofstraße 8, 15711 Königs Wusterhausen. Direkt vor den Toren Berlins. Einzugsgebiet: Berlin-Süd, Brandenburg, Potsdam.

Alle Behandlungen werden persönlich von Ärztin Saskia Heer durchgeführt.

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